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  • Armillarsphäre
  • Thomas Heath (1714 - 1773), Instrumentenbauer
  • Mitte 18. Jahrhundert
  • Faktischer Entstehungsort: London
  • Messing, vergoldet, Elfenbein
  • Höhe x Durchmesser: 27,5 x 22 cm (Horizontring)
  • Ident.Nr. W-1983,1
  • Sammlung: Kunstgewerbemuseum
  • © Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Saturia Linke
Beschreibung
Das Gerät diente zur Veranschaulichung des Himmelslaufes. Vier Arme tragen den flachen, waagerecht ausladenden Horizontring mit Angaben der vier Himmelsrichtungen, der Monate, Tierkreiszeichen und Tage, senkrecht durchschnitten von dem durch Zenit, Nadir und die beiden Pole laufenden Himmelsmeridian. In das Horizontsystem ist das Äquatorsystem eingefügt, mit dem Äquator, den Wende- und Polarkreisen, im Winkel von 23,5° durchschnitten von der Ekliptik. Die Erdkugel aus Elfenbein ist um die Ekliptik-Achse gemäß den wechselnden Deklinationen der Sonne im Rhythmus der Jahreszeiten drehbar. Das gesamte Äquatorsystem kann in der Ebene des Himmelsmeridians auf die Polhöhe des Betrachters eingestellt werden.
Auf der Oberseite des Fußes die Signatur: THO.HEATH FECIT. Der Instrumentenbauer Thomas Heath betrieb seine Werkstatt bis in die 60er Jahre des 18. Jahrhunderts in Londons „Strand“ unter dem Zeichen des Herkules mit dem Globus. FD


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