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Herrenweste aus Goldlamé
  • Herrenweste aus Goldlamé
  • Weste
  • um 1780
  • Entstehungsort stilistisch: Frankreich
  • Goldlamé, Goldfaden um Seidenseele; Dekor: Metallpailletten in Silber, Blau und Rot, zyklamfarbene und klare facettierte Glassteine in Metallbouillon; Rücken: Leinen
  • Länge: VL./RL. 81 cm
  • Ident.Nr. 2003,KR 118
  • Sammlung: Kunstgewerbemuseum
  • © Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Stephan Klonk
Description
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert wurden die Westen zunehmend kürzer und gerader getragen. Von besonderer Pracht ist diese kragen- und ärmellose Weste aus Goldlamé, einem Gewebe, in dem Metallfäden oder Metalllahn von Webkante zu Webkante verarbeitet wird. Die Vorderkanten dieser Weste und die Taschenpatten sind schlicht, doch sehr effektvoll mit einer Borte aus facettierten Glassteinen, konturiert von roten Pailletten und Bögen aus blauen Pailletten, besetzt. Der strenge Charakter dieser Borte wird von den regelmäßigen Längsstreifen aus Metallpailletten aufgegriffen, die die Vorderteile zieren. Die luxuriösen Materialien kontrastieren den schlichten Dekor. Der geschlossene Rücken ist aus maisgelbem Leinen gearbeitet, die Weste ist mit gelbem Seidentaft gefüttert. ChrW


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