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Gnadenpfennig des Kardinals Andreas von Österreich, Bischof von Konstanz
  • Gnadenpfennig des Kardinals Andreas von Österreich, Bischof von Konstanz
  • Anhänger
  • um 1600
  • Entstehungsort stilistisch: Süddeutschland
  • Gold, gegossen, Zellenschmelz, Steinbesatz, Perlen
  • Höhe x Breite: 10,8 x 5,4 cm
  • Ident.Nr. F 2740
  • Sammlung: Kunstgewerbemuseum
  • © Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Saturia Linke
Description
Multimedia
Die ovale Goldmedaille zeigt auf der Vorderseite das nach rechts gewendete Profilporträt des Kardinals Andreas von Österreich (1558-1600) mit folgender Umschrift: ANDREAS . S[anctae] . R[omanae] . E[cclesiae] . DIAC[onus] . CARD[inalis] . AB . AVSTRIA . 1600 (Andreas von Österreich, Kardinaldiakon der Heiligen Römischen Kirche). Die Rückseite zeigt einen Grundriss des Forts St. André in Geldern und oben die Abbreviatur D[eus] F[ortitudo] M[ea] (Gott ist meine Stärke).
Die drei emaillierten Kartuschen der Umrahmung enthalten heraldische Darstellungen: oben das persönliche Wappen des Geistlichen, links die Wappenbilder der Hochstifte Konstanz und Brixen und des Brixener Domkapitels und rechts die Wappen der Abteien von Murbach und Lüders. LL

Die sogenannten Gnadenpfennige mit Fürstenporträts wurden besonders hochstehenden Personen für Ihre Verdienste verliehen. Sie waren reich geschmückt und wurden an langen Ketten getragen.


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