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Robe à la française mit Goldstreifen und Blüten
  • Robe à la française mit Goldstreifen und Blüten
  • Kleid
  • um 1770/1775
  • Entstehungsort stilistisch: Seide: Frankreich; Kleid: England
  • Cremefarbene Seide, Gros de Tours, liseré, broschiert mit vielfarbiger Seide, Silberlahn; Längsstreifen in Gelb mit vergoldetem Silberlahn; Besatz: Drehergewebe, Seide, Silberlahn, teilweise vergoldet, Blüten aus Rips- und Schleifenband, rot beschichtete Metallfolie, Troddeln aus Silberlahn- und folienstreifen an blau-weißer Schleife
  • Länge: Manteau VL.125 cm; RL. 163 cm 125 cm
    Länge: Rock VL./RL. 78 cm
  • Ident.Nr. 2003,KR 55 a-c
  • Sammlung: Kunstgewerbemuseum
  • © Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Stephan Klonk
Description
Von besonderer Pracht ist diese dreiteilige "robe à la française". Zwischen den golddurchwebten Längsstreifen des luxuriösen Gewebes stehen von Schleifen gehaltene Blütenbouquets und silberdurchwebte Schmetterlinge. Die angeschnittenen Manteauvorderteile bilden eine langgezogene Schneppe, die kurzen Ärmel reichen knapp bis zum Ellenbogen, ihr Besatz fehlt. Doch "manteau" und "jupe" sind üppig mit breiten Seidengazestreifen, die mit Silberlahn durchwebt sind, geschmückt. Die gefältelten Streifen werden von zarten Ranken gehalten, die mit kleinen Blüten aus Seidenbändern, Blättchen aus rot überfärbter Metallfolie und kleinen grünen "Fliegenmotiven" besetzt sind. Troddeln aus roten Folienbändern und Silberlahn, die an blau-weißen Schleifen hängen, setzen zusätzliche Akzente. Pomponartig mit Watte unterfütterte Gazestreifen verleihen dem Besatz zusätzliche Plastizität. ChrW


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