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  • Altarkreuz
  • 1170/80
  • Entstehungsort stilistisch: Hildesheim oder Rheinland (Köln)
  • Bronze, vergoldet; Grubenschmelz aurf Kupfer, vergoldet
  • Höhe x Breite x Tiefe: 32,9 x 19,2 x 13,7 cm (Gesamtmaße Fuß mit aufgestecktem Kreuz)
  • Ident.Nr. K 4180
  • Sammlung: Kunstgewerbemuseum
  • © Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Saturia Linke
Description
Das Kreuz zeigt an der Vorderseite die gegossene Figur des Gekreuzigten im Viernageltypus über einem Suppedaneum. An der Rückseite ist es durch ein Rautenmuster mit Vierpassrosetten in Grubenschmelz verziert, welcher insbesondere am senkrechten Kreuzbalken weitgehend in Verlust geraten ist. In der Kreuzvierung der Rückseite erscheint in einem Medaillon ein Brustbild Christi mit der Umschrift MAGESTAS, an den Enden des senkrechten Kreuzbalkens sind, ebenfalls in Medaillons, Ecclesia und Synagoge, an denen des waagerechten Abraham und Melchisedech dargestellt.
Der ursprünglich zugehörige, gedrückt halbkugelförmige Kreuzfuß zeigt in Grubenschmelz in fünf Medaillons nimbierte Brustbilder der Caritas (Nächstenliebe) und der vier Kardinaltugenden Fortitudo (Tapferkeit), Temperantia (Mäßigung), Justitia (Gerechtigkeit) und Prudentia (Weisheit) mit umlaufenden erläuternden Inschriften. LL


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