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Sogenannte Hanseschüssel mit Darstellungen von Personifikation von Lastern
  • Sogenannte Hanseschüssel mit Darstellungen von Personifikation von Lastern
  • Schüssel
  • 13. Jahrhundert
  • Entstehungsort stilistisch: Norddeutschland (?)
  • Messing, graviert
  • Höhe x Durchmesser: 7 x 30 cm
  • Ident.Nr. K 4480
  • Sammlung: Kunstgewerbemuseum
  • © Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Lothar Lambacher
Beschreibung
Mit dem Begriff "Hanseschüssel" wird traditionell eine Gruppe gravierter romanischer Handwaschschalen bezeichnet, deren Vorkommen einen Schwerpunkt im Gebiet der mittelalterlichen Hanse im nordwesteuropäischen und baltischen Raum besitzt.
Bei diesem Exemplar ist die Mittelfigur durch die Umschrift als SVP(E)R(B)IA (Hochmut) gekennzeichnet. Die Umschrift der vier konzentrisch angeordneten Büsten lauten IDO(L)ATR(I)A (Götzendienst) INV(I)DIA (Neid), IRA (Zorn) und LIBIDO (Begierde). LL


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