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Tauflöffel mit Mondsichelmadonna
  • Tauflöffel mit Mondsichelmadonna
  • Löffel
  • Ende 15. Jahrhundert
  • Entstehungsort stilistisch: Nordwestdeutschland
    Historischer Standort: vor 1879 Schloss Wehrden, Westfalen
  • Silber, teilweise vergoldet; Niello oder schwarzes Email (?); Achat, Bergkristall, Perle
  • Länge x Breite: 15,5 x 6,3 cm
  • Ident.Nr. 1898,29
  • Sammlung: Kunstgewerbemuseum
  • © Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Saturia Linke
Description
Multimedia
Dem Achatgriff des Löffels ist die kleine Figur einer Maria auf der Mondsichel appliziert. Die Laffe umläuft an der Innenseite ein graviertes Schriftband mit folgendem Text: "slangen blot is bose slimmer noch sint tungen de vergiftiget sin". In der Mitte der Laffe erscheint eine schönlinig gravierte Rose, darüber die Inschrift "Jhesus".
Die Rose könnte sowohl ein heraldischer Verweis auf die Familie als auch ein Zeichen für das weibliche Geschlecht des mit diesem Löffel beschenkten Täuflings sein. LL


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