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  • Chormantelschließe aus dem Mindener Domschatz
  • Reinecke vam Dressche (Nachweiszeit: 1459 - 1493), Goldschmied
  • vor 1487
  • Faktischer Entstehungsort: Minden
    Historischer Standort: Minden, Domschatz
  • Silber, teilweise vergoldet
  • Durchmesser x Tiefe: 14,2x3,5 cm (einschließlich Laschen, Gesamthöhe 15,4 cm))
  • Ident.Nr. K 3876
  • Sammlung: Kunstgewerbemuseum
  • © Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Saturia Linke
Description
Multimedia
Die Chormatelschließe zeigt, eingebunden in eine aufwändig gestaltete spätgotische Mikroarchitektur, den Apostelfürsten Petrus thronend zwischen zwei stehenden Ritterheiligen (Gorgonius und Mauritius?). Unterhalb des Petrus erscheint die knieende Stifterfigur eines mit einem Chormantel bekleideten Klerikers.
Die rückseitig gravierte Inschrift nennt den ausführenden Goldschmied: "Reineke vam dressche gholtsmed // mindens[is]", während ein an der Zarge der Kapsel umlaufender Text den Stifter dieser Chormantelschließe überliefert: Anno d[omi]nj M° cccc° lxxxvij° albertus de letelen // Canonicus eccle[s]ie mindensis dedit hoc monile req[ui]escat i[n] pace" (Im Jahr des Herrn 1487 gab Albert von Letelen, Kanoniker der Mindener Kirche, diese Schließe. Er ruhe in Frieden). Albert von Letelen ist bereits 1884 oder 1485 verstorben, die Chormantelschließe gelangte also erst mit einiger Verzögerung aus seinem Nachlass in den Kirchenschatz des Mindener Domstifts. LL


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