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  • Brosche
  • 1. Hälfte 19. Jh.
  • Gebrauchsort: Deutschland
  • Metall, Menschenhaare, Elfenbein, Glas
  • Höhe x Breite: 5 x 4 cm
  • Ident.Nr. N (30 B 90) 887/1992
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Die querrechteckige Brosche hat eine Goldumrandung und einen seitlich angesetzten gekordelten Draht. Auf dem hinter Glas eingelegten vorgemalten Elfenbeinplättchen ist eine Landschaft mit einer Trauerweide und einem Grabstein mit Urne gestaltet. Die Bäume bestehen aus Haarstaub, die Stämme und der Grabstein aus Haarsträhnen. Auf der Rückseite der Brosche ist eine Nadel als Verschluss angebracht.

Im Zuge der Aufklärung entwickelte sich nach 1800 ein Bewusstsein für das Individuum.
Zahlreiche Schmuckstücke, deren Besonderheit das Material Haar ist, zeigen als Zeichen der privaten Erinnerungskultur Motive wie Trauerweiden und Freundschaftsaltäre.


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