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  • Tonflöte
  • Carl Adolf Uhde (2.2.1792 - 17.11.1856), Sammler
  • Spätklassik
  • Mexiko
  • Ton, bemalt
  • Objektmaß: 4,8 x 9,3 x 4,8 cm
  • Ident.Nr. IV Ca 2625 e
  • Sammlung: Ethnologisches Museum | Amerika
  • © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Claudia Obrocki
Beschreibung
Ocarina (globulare Flöte). Länge 10 cm. Heller Scherben, Mundstück rot bemalt, poliert, sonst Reste von Engobe. Späte Postklassik (ca. 1350-5121 n. Chr.). Herkunft Hochtal von Mexiko. Sammlung Uhde. Das Instrument weist ein kurzes spaltförmiges Aerodukt, einen quadratischen Aufschnitt und einen globularen Resonanzkörper mit einem Griffloch und eine Vorrichtung zur Suspension auf. Die Symbolik der applizierten Elemente ist unklar. Das den Resonanzkörper umschlingende Band könnte eine Kordel, eine Schlange oder Arme und Schwanz eines Affen darstellen, der leicht gebogene Fortsatz wurde als Vogelschwanz gedeutet. Es handelt sich möglicherweise um eine „Taubenflöte“ (huilacapitztli). (Adje Both, 2004)


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