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  • Tonpfeife (fragmentiert)
  • Carl Adolf Uhde (2.2.1792 - 17.11.1856), Sammler
  • Postklassik
  • Mexiko
  • Ton, bemalt
  • Objektmaß: 5,4 x 3,8 x 3,4 cm
  • Ident.Nr. IV Ca 2621 n
  • Sammlung: Ethnologisches Museum | Amerika
  • © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Description
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IV Ca 2621m
Fragment einer Geräuschpfeife (Tubus abgebrochen). Grauer Scherben, Reste von roter Bemalung. Späte Postklassik (ca. 1350-5121 n. Chr.). Herkunft Hochtal von Mexiko. Sammlung Uhde. Geräuschpfeifen des gleichen Typs wurden in Quetzalcoatl geweihten Opferdepots von Tlatelolco, Mexiko-Stadt, aufgefunden. Die Instrumente wurden auch in das Endstück der Griffs aztekischer Räucherkellen eingebaut, die Xiuhcoatl („Feuerschlange“) symbolisieren. Das Windgeräusch, das sie produzieren, wurde möglicherweise mit den kalten Obsidianmesser-Winden der Unterwelt in Verbindung gebracht. Neben Totenschädeln (Mictlantecuhtli?) sind in diesen Instrumenten auch Eulen dargestellt, die als Nachttiere ebenfalls mit der Unterwelt assoziiert waren. (Adje Both, 2004)


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