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  • Lehnstuhl
  • Karl Gocksch (1870 - 1951), Hersteller
  • Herstellung: 1900/1910
  • Herstellungsort: Seddin
  • Holz, Gewebe, Polsternägel, Werg
  • Höhe: 133 cm (gesamt)
    Breite: 60 cm
    Höhe: 47 cm (Sitz)
  • Ident.Nr. N (6 C) 217/1997
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Christian Krug
Beschreibung
Armlehnstuhl mit hoher Lehne und Textilbezug. Der obere Teil des Stuhles ist mit einer Schnitzerei (Teufel, Narr, Satyr, Eulenspiegel) versehen (den Teufel im Nacken). Teile der Holzgrundkonstruktion sind ebenfalls beschnitzt wie ein Zopfmuster; der Holzsitz, die Unterarmlehnen und ein Teil der Rückenlehne sind gepolstert bzw. mit einem gobelinartigen Stoff überzogen, diese sind durch Polsternägel befestigt.

Der Stuhl wurde von dem Maler und Bildhauer Karl Gocksch (geb. 1870) gefertigt. Er beschäftigte sich schon früh mit surrealistischen Bildern und Motiven (Böcklin). Herr Gocksch nutzte den Stuhl fast ausschließlich selbst, der Stuhl gehörte zur Wohnungseinrichtung der Familie.


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