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  • Entenklappe
  • vor 1925
  • Friesen (Ethnie)
    Herkunft (Allgemein): Hallig Langeness, Nordmarsch-Langeneß
  • Holz, Metall, Schnur
  • Länge x Breite: ca. 100 x 62 cm
  • Ident.Nr. II A 1711
  • Sammler: Herr J. Konietzko, Hamburg. Orig. Liste Nr. 14 (1)
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Maik Schult
Beschreibung
Entenklappe (Stiel fehlt). Über einen Bügel straff gespanntes Netz, mit dem in der Dunkelheit und in die durch den plötzlichen Schein einer Laterne geblendeten dicht sitzenden Entenscharen hinengeschlagen wird. Oft werden 3 - 5 Stück mit einem Schlag gefangen.
Abends bei der Dunkelheit gehen die Entenfänger auf das Watt hinaus und pirschen sich langsam an die in großen Mengen dort schlafenden Enten heran. Sind sie auf ca. 100 Schritt herangekommen, so entfernen sie die Blenden der Laterne und gehen nun mit hochgehaltener Klappe direkt auf die geblendeten, ruhig dasitzenden Enten los. Erst auf 3 Meter Entfernung schlagen sie in den dichtfesten Haufen hinein. DIe dazugehörige Laterne wird an der Brust festgebunden getragen. Diese Fangmethode wird nur im Herbst und Winter angewandt. Der Stiel der Klappe ist ca. 3 m lang


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