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Fausta
  • Fausta
  • Münze
  • Constantinus I., Antike Herrscherprägung, Münzherr
  • 324-325 n. Chr.
  • Land: Serbien (Land)
    Region: Pannonien (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Sirmium (Sremska Mitrovica)
  • Nominal: Solidus, Material: Gold, Stempelstellung: 7, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 4,44 g
    Durchmesser: 20 mm
  • Ident.Nr. 18217899
  • Sammlung: Münzkabinett | Antike | Römische Spätantike (284 bis 476)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Reinhard Saczewski
Beschreibung
Vorderseite: FLAV MAX - FAVSTA AVG. Drapierte Büste der Fausta in der Brustansicht nach r.

Rückseite: SPES REI P-VBLICAE // SIRM. Spes steht in der Vorderansicht, den Kopf nach l. gewandt. Sie hält in ihren Armen zwei Kinder.

Kommentar: Fausta wurde um 290 n. Chr. als Tochter des Maximianus Herculius und der Eutropia geboren. Sie war die jüngere Schwester des Maxentius. Im Jahre 307 n. Chr. heiratete sie den Constantinus I. und besiegelte damit auch die Allianz zwischen ihrem Vater und seinem Schwiegersohn. 324 oder 325 wurde sie zur Augusta erhoben und hieß nun offiziell Flavia Maxima Augusta. Fausta war die Mutter von drei Söhnen (Constantinus II., Constans, Constantius II.) und zweier Töchter (Helena und Constantina) des Constantinus I. Im Zuge der Hinrichtung des Caesars Crispus im Jahre 326 n. Chr. wurde Fausta nur kurz danach, wohl unter dem Vorwurf des gemeinsamen Ehebruchs, ebenfalls getötet.

Literatur: RIC VII Nr. VII Nr. 61 (datiert 324-325 n. Chr., anders als dort in Beschr. die Vs.-Legende ohne Punkte!); Friedländer - von Sallet Nr. 1050 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18217899


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