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Bundesrepublik Deutschland: 1977 Gauß
  • Bundesrepublik Deutschland: 1977 Gauß
  • Münze
  • 1977
  • Land: Deutschland (Land)
    Münzstätte/Ausgabeort: Hamburg
  • Nominal: 5 Deutsche Mark, Material: Silber, Stempelstellung: 12, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 11,19 g
    Durchmesser: 29 mm
  • Ident.Nr. 18217035
  • Sammlung: Münzkabinett | Neuzeit | Deutschland Gedenkmünzen 20.-21. Jh. (1901 bis heute)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Dirk Sonnenwald
Description
Vorderseite: CARL FRIEDRICH GAUSS 1777 - 1855. Büste des Carl Friedrich Gauss in der Dreiviertelansicht nach dem Maler Jensen aus dem Jahre 1840.

Rückseite: BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND -/ 19 - 5 - 77 -/ DEUTSCHE MARK. Bundesadler. Münzstättenkürzel J für Hamburg.

Rand: PAUCA SED MATURA

Kommentar: Gedenkmünze anlässlich des 200. Geburtstages von Carl Friedrich Gauß. Die Gesamtauflage der Münze beträgt 8.000.000 Stück, davon 250.000 Stück in Spiegelglanz. - Carl Friedrich Gauß (1777-1855) war Mathematiker, Physiker und Astronom. Gauß erhört zu den genialsten Mathematikern aller Zeiten. Schon zu seinen Lebzeiten wurde er als 'Princeps mathematicorum' (Fürst der Mathematik) gefeiert. Von ihm stammt z. B. das grundlegende Werk zur modernen Zahlentheorie. Er verfasste auch bedeutende Werke zur Astronomie, Geodäsie, Mechanik (Prinzip des kleinsten Zwangs), Potentialtheorie, geometrischen Optik u.a. - Protokollauszug der Preisgerichtssitzung: 'Dem Gestalter ist es gelungen, das bekannteste Bildnis von Carl Friedrich Gauß, das der Maler Jensen im Jahre 1840 schuf, ohne sich kleinlich an das Vorbild zu halten, so wiederzugeben, dass die universale und überzeitliche Bedeutung des zu Würdigenden überzeugend zum Ausdruck kommt. Die Gesamtkonzeption der Bildnisseite wird getragen von der Einheit zwischen der großzügigen Gestaltung des Porträts und dem spannungsmäßig wirkungsvoll zugeordneten Schriftbild. Es wurde besonders anerkannt, dass ein Weg gefunden wurde zwischen den Darstellungen auf der Motivseite und auf der Adlerseite den geforderten Gleichklang in der Komposition herzustellen. Das Preisgericht gibt für die Prägung des Entwurfes die Anregung, die Kopfbedeckung und die Schwingen des Adlers leicht zu überarbeiten, um die plastische Wirkung zu erhöhen. Der Verfasser wäre hieran zu beteiligen.'

Literatur: BGBl. vom 1. März 1977 Teil I S. 471; P. Arnold - H. Küthmann - D. Steinhilber, Grosser deutscher Münzkatalog von 1800 bis heute. 19. Auflage (2003) Nr. 233; K. Jaeger, Die deutschen Münzen seit 1871. 21. Auflage (2009) Nr. 420; G. Dethlefs - W. Steguweit (Hrsg.), GeldKunst KunstGeld. Deutsche Gedenkmünzen seit 1949. Gestaltung und Gestalter. Die Kunstmedaille in Deutschland 22 (2005) 258 Nr. 33.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18217035


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