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  • Maske
  • Charles Jacques Massar, Sammler
  • 19./20. Jahrhundert
    Datierung engl.: 19th or 20th century
  • Angola (Land/Region)
    Tschokwe (Ethnie)
  • Holz; Glas; Pflanzenfaser; Eisen; Bast; Lehm; Haar (Tier)
  • Objektmaß: 24 x 16 x 30 cm
    Höhe x Breite: ca. 16 x 13,5 cm (gesichtsmaske)
  • Ident.Nr. III C 45043
  • Sammlung: Ethnologisches Museum | Afrika
  • © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Description
Durch ihre stilisiert-naturalistische Gestaltung bringt dieses äußerst fein gearbeitete Exemplar der Maske pwo, „Frau“, bzw. mwana pwo, „Mädchen“, das Ideal weiblicher Perfektion wirkungsvoll zum Ausdruck. Die harmonischen Gesichtszügen – regelmäßiges Gesichtsoval, große, halbgeschlossene Augen in runden Augenhöhlen, kleine Nase mit zart gewölbten Nasenflügeln – verweisen nicht nur auf körperliche, sondern auch soziale und moralische Vollkommenheit, ebenso wie die raffinierte, mit einem Diadem befestigte Perücke und das elegante Skarifizierungsmuster. Von professionellen männlichen Tänzern vorgeführt, darf die Maske bei keiner öffentlichen Veranstaltung fehlen. Bei Dorffesten, Hofzeremonien und im Laufe der Knabeninitiation hält ihr anmutiger, als segensreich geltender Tanz der Gemeinschaft die wichtige Rolle der Frauen vor Augen. / P.I.


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