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ipangu
  • ipangu
  • Floßzither
  • R. Kracke, Sammler
  • Tanzania (Tansania) (Land/Region)
    Njakjusa/Nyakyusa (Ethnie)
  • Rohrabschnitte (Blattstengel); Saiten: Sehne (gedreht)
  • Länge x Breite x Höhe: 49 x 10,2 x 2,4 cm
    Länge: 90- 92 cm (Steg)
  • Ident.Nr. III E 14395
  • Sammlung: Ethnologisches Museum | Afrika
  • © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Susanna Schulz
Beschreibung
Wie Nr. 82. [-> III E 8273, Acht Pflanzenstengel [sind] durch drei quer durch sie hindurchgetriebene Holzpflöcke und durch Schnurmaterial, das in einem Doppelschlingenpaar je vier Rohre zusammenbindet, zu einem Floß vereint. Die Saitenschnur, aus gedrehtem tierischem Gewebe, [ist] siebenmal hin- und hergeführt und jenseits der Querpflöcke um die einzelnen Stengel herum gewendet. Ein Schnürende [ist] an der Schlingenbindung festgeknüpft, das andere durch einen Knoten zwischen zwei Stäben fixiert. An einer Längsseite des Floßes [befinden sich] zwei eingelassene Perlen, Ritzmusterung und Metallklammerschmuck.
,„lipangu‘(Saite: ,mbote‘)“]
An einem Floßende [befindet sich] allerdings nur ein einfaches Schlingenpaar. Das Saitenende [ist] dort nicht durch einen Knoten gesichert, sondern unregelmäßig um einige Floßrohrenden gewickelt.
„Wanyakyusa-Arbeit u. Instrument, jetzt auch bei den fremden Männern in Gebrauch.“
aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)


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