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  • Fragment (Vorratsgefäß)
  • 7./8. Jahrhundert
    Datierung engl.: 7th - 8th century
  • Herkunft (Allgemein): Israel (Land)
    Fundort: Chirbat al-Minya (Ort)
  • Irdenware, weiße Schlickerbemalung
  • Höhe: 20 cm
    Breite: 38,8 cm
    Wandungsstärke: ca. 0,6 cm
  • Ident.Nr. I. 8115.2
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Johannes Kramer
Beschreibung
Multimedia
Bodenfragment eines Vorratsgefäßes, wohl für Wasser, aus dunkelgrauem Ton; auf der Drehscheibe hergestellt. Der Boden ist rund, so dass das Gefäß auf einem Gestell oder in einem Sandbett eingebettet werden musste. Es gehört zu einem dünnwandigen Gefäß (I. 8115) welches fragmentarisch erhalten ist und einen birnenförmigen Körper aufweist. Der Hals ist kurz und mit einem von innen verstärkten Rand versehen. Ursprünglich waren zwei, mit Graten versehene Wulsthenkel auf der Höhe der Schulter angesetzt. Ein scharfer Grat verläuft horizontal auf der Höhe der Henkel und setzt so die Schulter vom Gefäßkörper ab. Die Oberfläche des Körpers ist gerippt und zeigt Kalkbemalungen, die weiße geometrische Muster aufweisen: gerade, wellige und sich überkreuzende Bänder sind zu erkennen.
Das Gefäß gehört zu den sogenannten „Bag Jars“, die während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden wurden und durch ihre Art von Bemalung charakteristisch für die umaiyadische Zeit ist. Weitere solcher Gefäße wurden gefunden: I. 8112, I. 8113, I. 8116, I. 8117, I. 8118


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