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  • Henkelschale (Schale)
  • 401 - 700
    Datierung engl.: 5th - 7th century
  • Herkunft (Allgemein): Irak (Land)
    Fundort: Ktesiphon (Ort)
  • Irdenware, drehscheibengefertigt, mit geformter Applikation, überzogen von weißem Kalk
  • Höhe: 10 cm
    Durchmesser: 14 cm
    Wandungsstärke: ca. 0,8 cm
  • Ident.Nr. KtO 889
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Johannes Kramer
Description
Multimedia
Henkelschale bzw. tassenartiger Napf aus unglasierter gelb-beiger Irdenware mit steiler Wandung. Das vollständig erhaltene Gefäß wurde auf einer langsam drehenden Töpferscheibe gefertigt, nicht ganz horizontale Drehrillen sind sichtbar. Innen wurde der Ton am Boden grob mit Fingern verstrichen. Der verdickte Rand ist nach außen gewölbt und unter eine Hohlkehle von einer umlaufenden Riefe abgesetzt. An Rand und Schulter ist ein kleiner Ringhenkel angesetzt. Beim Trennen des Gefäßes vom Ton auf der Töpferscheibe mit einer Schnur entstand ein breiter flacher Boden. Innen- und Außenseite sind mit einer weißen Kalkschlemme bedeckt, die offenbar in der sekundär genutzten Schale angerührt wurde. Direkt auf dem Ton war das Gefäß allerdings vollständig mit schwarz-braunen Farbspuren überzogen, die möglicherweise vom Schöpfen einer entsprechenden Flüssigkeit herrühren. Die Schale wurde bei den Ausgrabungen in einem Haus der islamischen Siedlung Salman Pak im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden.


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