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Schreiben Neuss den 23. Oktober 1862 an Herrn von Olfers General-Direktion der Königlichen Museen, Nebst einem Körbchen - daneben:  Notiz Grünwedel vom 15/1/90 „die bez. Gegenstände wie unter 850/63 gen. sind altjavanisch“ -- Euer HochwohlgeborenÜbersende ich hierbei einige Sachen alter [unteranstehende] bronzene Schalen und Gefäße, welche im Laufe des Sommers in der Gegend zwischen Arnheim, Cleve und Emerich gefunden. Ich kaufte diese Sachen von einbem Juden der mir jedoch die nähere Stelle, wo die Sachen eigentlich gefunden nicht angeben wollte. Meine Nachforschungen in dortiger Gegend bestätigten des Juden Aussagen, aber in Bezug des Fundortes waren sie fruchlos ob auf Preußischem oder Holländischen Boden. Da ich die Sachen unserem Lande gern erhalten sehe, so biete sie dem Königlichen Kabinet zu 65 Thalern zusammen an. Man will behaupten die Gefäße wären zum Einsegnen der Häuser in der ersten Christenheit gebraucht worden jedenfalls haben sie eine hohes Alter. Ihr ergebenster Con. Rostorff -- Äußerung zum Fundort und Herkunft der Gegenstände Ledebur 4/11/62-- Entwurf vom 8.11.62 Antwort an Herrn Con. Reistorff zu Neuss.[Rückseite des Briefumschlags] -- Möchte die Sachen für den Preis von 67 T behalten. O[lfers]
  • Schreiben Neuss den 23. Oktober 1862 an Herrn von Olfers General-Direktion der Königlichen Museen, Nebst einem Körbchen -
    daneben: Notiz Grünwedel vom 15/1/90 „die bez. Gegenstände wie unter 850/63 gen. sind altjavanisch“ -- Euer Hochwohlgeboren
    Übersende ich hierbei einige Sachen alter [unteranstehende] bronzene Schalen und Gefäße, welche im Laufe des Sommers in der Gegend zwischen Arnheim, Cleve und Emerich gefunden. Ich kaufte diese Sachen von einbem Juden der mir jedoch die nähere Stelle, wo die Sachen eigentlich gefunden nicht angeben wollte. Meine Nachforschungen in dortiger Gegend bestätigten des Juden Aussagen, aber in Bezug des Fundortes waren sie fruchlos ob auf Preußischem oder Holländischen Boden. Da ich die Sachen unserem Lande gern erhalten sehe, so biete sie dem Königlichen Kabinet zu 65 Thalern zusammen an. Man will behaupten die Gefäße wären zum Einsegnen der Häuser in der ersten Christenheit gebraucht worden jedenfalls haben sie eine hohes Alter. Ihr ergebenster Con. Rostorff --
    Äußerung zum Fundort und Herkunft der Gegenstände Ledebur 4/11/62
    -- Entwurf vom 8.11.62 Antwort an Herrn Con. Reistorff zu Neuss.
    [Rückseite des Briefumschlags] -- Möchte die Sachen für den Preis von 67 T behalten. O[lfers]
  • Conradus Reistorff, Absender & Empfänger
    Ignaz von Olfers (30.8.1793 - 23.4.1872), Absender & Empfänger
    Leopold von Ledebur (2.7.1799 - 17.11.1877), Aktenvermerk
    Albert Grünwedel (31.07.1856 - 14.10.1935), Notiz
  • 1862 (9.10.1862)
  • Absendeort: Neuß (Neuss)
    Absendeort: Berlin
  • Ident.Nr. E 1545/1862
  • Sammlung: Ethnologisches Museum | Archiv
  • © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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