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  • Sumak (Flachgewebe)
  • um 1900
    Datierung engl.: c. 1900
  • Herkunft (Allgemein): Kaukasus (Region)
    Herkunft (Allgemein): Aserbaidschan (Land)
  • Kette: Wolle, 70 Fäden pro 10 cm; Schuss: Wolle, 68 Schussfäden pro 10 cm; Sumak-Wirkerei, Wolle und Baumwolle, über 4 Ketten unter 2 Ketten zurück
  • Höhe: 330 cm (mit Fransen)
    Höhe: 315 cm (ohne Fransen)
    Breite: 190 cm
  • Ident.Nr. I. 31/60
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Christian Krug
Description
Multimedia
Zweibahniger Sumak, herkömmlich als Drachen-Sileh bezeichnet. Der Dekor des Teppichs besteht aus großen, eckigen S-Formen, die pro Bahn zu je zwei nebeneinander und fünf übereinander angeordnet sind, was der üblichen Größe dieser Teppichgruppe entspricht. Die schmale untere Gerade des S wird als Drachenschwanz gedeutet, während die beiden rautengefüllten Rechtecke die Augen darstellen sollen. Die kleinen S-Formen, mit denen die Gebilde gefüllt sind, wären dann die Schuppen. Die aus den S-Formen ausgesparten Rechteckfelder sind mit kleinen Rauten und hakenbesetzten Dreiecken gefüllt. Die schmale Bordüre ist mit einem reziproken Zinnenmuster versehen. Für mehrere Farbtöne wurden synthetische Farbstoffe verwendet.


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