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  • Spiegel (Sonderform)
  • 12./13. Jahrhundert
    Datierung engl.: 12th - 13th century
  • Herkunft (Allgemein): Syrien (Land)
  • Kupferlegierung, gegossen
  • Höhe: 0,8 cm
    Durchmesser: 10,4 cm
    Gewicht: 134 g
  • Ident.Nr. I. 8533
  • Islamica Collection Heinrich Foss
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Johannes Kramer
Beschreibung
Multimedia
Gegossener Spiegel aus einer Kupferlegierung. Die Rückseite des Spiegels wird von einem um den Rand umlaufenden Inschriftenband gerahmt. Die Innenfläche ist mit zwei adossierten (Rücken an Rücken stehenden) Sphingen mit Skorpionschwänzen verziert. Zwischen ihnen erhebt sich eine Pflanze. In der Mitte befindet sich eine Öse, an der eine Griffschlaufe befestigt werden konnte, wie es bei chinesischen Spiegeln üblich ist.
Die gesamte Vorderseite ist mit Schrift bedeckt: umlaufend um den Rand verläuft eine dreizeilige Inschrift. Das Mittelfeld wird von einem achtstrahligen Stern aus einem Flechtdekor eingenommen, dessen einzelne Flächen ebenfalls vollständig mit Inschriften gefüllt sind.
Spiegel aus hochpoliertem Metall fanden nicht nur in der persönlichen Schönheitspflege Anwendung; sie wurden - wie hier - auch für magische und astrologische Zwecke eingesetzt. Von der reflektierenden Oberfläche versprach man sich apotropäische, übelabwehrende Kräfte. (ISLAMICA COLLECTION HEINRICH FOSS)


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