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  • Eglomisé-Ring mit Christus-Monogramm
  • 19. Jahrhundert
  • Herstellungsort: Schwäbisch Gmünd. Baden
    Gebrauchsort: Chiemgau, Bayern
  • Silber, Steine, Eglomisé
  • Höhe x Breite x Tiefe: 2 x 2,5 x 3 cm
  • Ident.Nr. A (30 N 163)
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Description
Der bandartige Reif ist unten schräg gebändert. Auf dem Schulterspalt befindet sich ein durchbrochenes Rankendreieck mit zwei roten und einem grünem kleinen Stein. Die fast quadratische Platte hält mit zwei Zipfeln einen gestanzten Rahmen, der mit Spiralblüten besetzt ist. Ein mit dem Christus-Monogramm "IHS" untermaltes Glasquadrat (Eglomisé) wird von dem Rahmen eingeschlossen.

Seit dem 19. Jh. lösten Eglomisé-Ringe aus preiswerten Materialien die wertvollen Edelsteinringe vergangener Jahrhunderte ab. Sie wurden als Ehe- und Verlöbnisringe benutzt und waren mit Glaubens- oder Liebessymbolen verziert. Herstellungsorte waren Schwäbisch Gmünd und Augsburg.
Bei der Eglomisé-Technik werden Glasplatten mit einem Lack bemalt, danach das Motiv ausgekratzt und mit Goldfolie hinterlegt.


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