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Mädchen
  • Mädchen
  • Kokeshi
  • Izu Kokeshi Kôbô 伊豆こけし工房 (Kokeshi-Werkstatt Izu), Hersteller
    Hannelore Großmann (1925 - 1999), Sammler
  • 20. Jh.(Ende)
  • Japan
    Yamagata 山形県 (Präfektur)
    Region: Obanazawa 尾花沢 (Stadt)
    Herstellungsort: Ginzan Onsen 銀山温泉
  • Holz (bemalt), Tusche
  • Höhe x Durchmesser: 24,3 x 5,9 cm
  • Ident.Nr. I D 51717
  • Sammlung: Ethnologisches Museum | Ost- und Nordasien
  • © Foto: Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Claudius Kamps
Beschreibung
Kokeshi (japan. 小芥子 ) sind gliederlose, meist gedrechselte, mono- oder polychrom gefasste Figuren kleinen bis mittleren Formats. Sie stellen je einzeln ausschließlich Frauen, Männer oder Kinder dar. Kokeshi sind entgegen verbreiteter Ansicht keine Gegenstände zum Spielen. Seit der Edo-Zeit erinnerten sie an todgeborenes- oder abgetriebenes Leben. Ursprungsregion waren die Provinzen des nördlichen Japans. Erst im 20. Jh. sind es Zierstücke, denen gute Omina für das Zusammenleben von Paaren und Kindern zugeschrieben werden. Diese Figuren wurden und werden dementsprechend in öffentlichen und privaten Räumen aufgestellt. Die Figuren bestehen in der Regel aus einem gedrechselten, gliederlosen zylindrischen Corpus und sind sparsam bemalt. Die Tusche-Signatur des Herstellers auf der Standfläche lautet an diesem Beispiel: 銀山伊豆徹. (Lesung: Ginzan Izu Tôru). Izu Tôru ist heute Werkstattleiter und der dritte Meister in Familientradition. (Kommentar: Siegmar Nahser)


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