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  • Haarohrhänger
  • 2. Hälfte 19. Jh.
  • Erwerbungsort: Berlin
  • geflochtenes Haar; Metall
  • Höhe: 4 cm
  • Ident.Nr. N (30 M 463) 811/1992
  • Sammlung: Museum Europäischer Kulturen
  • © Foto: Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Beschreibung
Die Ohranhänger bestehen aus geflochtenem Haar. Zwei Haartressen aus Maschinengeflecht (Hohlgeflecht) sind ineinander verschlungen und mit einer Haartresse aus geklöppeltem Haar (Löcherschlag) umrundet, so dass eine Tropfenform entsteht. Die Befestigung am Ohr erfolgt durch kleine goldfarbene Haken, die an einer Metallmontierung hängen.

Die Ohrhänger sind eine kommerzielle Arbeit. Sie spiegeln die Mode wider, Haarschmuck zum Zeichen der Freundschaft und des Gedenkens an Lebende oder Tote zu tragen. Haarschmuck entwickelte sich im 19. Jh. zu einem der preiswertesten und vielseitigsten Schmuckmoden.


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