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Mainz und Pfalz: Gerlach von Nassau und Ruprecht
  • Mainz und Pfalz: Gerlach von Nassau und Ruprecht
  • Münze
  • Gerlach von Nassau (1346-1371), Erzbischof von Mainz, Erzbistum, Münzherr
  • 1367-1368
  • Land: Deutschland (Land)
    Region: Rheinland (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Bingen
  • Nominal: Goldgulden, Material: Gold, Stempelstellung: 12, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 3,47 g
    Durchmesser: 21 mm
  • Ident.Nr. 18255724
  • Sammlung: Münzkabinett | Mittelalter | Spätmittelalter (1251 bis 1500)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Christian Stoess
Description
Vorderseite: GERLACVS - AREPS MOG. Stehender Erzbischof mit Buch und Krummstab, neben dem Kopf P (Pingwia). Links Schild Mainz, rechts Nassau.

Rückseite: RVPERT DVX - COMES PAL. Stehender Pfalzgraf in Rüstung mit erhobenem Schwert. Links Schild Pfalz, rechts Bayern.

Kommentar: Die Emission dieses Goldguldens dürfte auf den von Gerlach und Ruprecht geschlossenen Bündnisvertrag zu Brensbach am 23. April 1367 zurückgehen. Es ist die erste Vertragsprägung der beiden Kurfürsten. Die Münzen der Vertragspartner sind bildgleich und unterscheiden sich lediglich durch das Münzstättenzeichen: Für das pfälzische Bacharach Münzzeichen B, für das mainzische Bingen Münzzeichen P (Pingwen).

Literatur: G. Felke, Die Goldprägungen der rheinischen Kurfürsten 1346-1478 (1989) Nr. 136-137; H. Buchenau, Untersuchungen zu den spätmittelalterlichen Münzreihen von Pfalz, Mainz, Elsass, Hessen (1925) 58-59; E. Link, Die erzbischöfliche Münze und ihre Erzeugnisse, in: Bingen. Geschichte einer Stadt am Mittelrhein (1989) Nr. 4.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18255724


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