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Theodosius II.
  • Theodosius II.
  • Münze
  • Theodosius II., Antike Herrscherprägung, Münzherr
  • 420-422 n. Chr.
  • Land: Türkei (Land)
    Region: Thrakien (Region)
    Münzstätte/Ausgabeort: Konstantinopolis
    Fundort: Polen (Land)
    Fundort: Klein Tromp (Trabki Małe) (Ort)
  • Nominal: Solidus, Material: Gold, Stempelstellung: 12, Herstellungsart: geprägt
  • Gewicht: 4,36 g
    Durchmesser: 22 mm
  • Ident.Nr. 18213363
  • Sammlung: Münzkabinett | Antike | Römische Spätantike (284 bis 476)
  • © Foto: Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)
Description
Vorderseite: D N THEODO-SIVS P F AVG. Panzerbüste des Theodosius II. mit Helm samt Diadem und geschultertem Speer in der Frontalansicht, an der l. Schulter ein verzierter Rundschild, darauf der Kaiser als Reitersieger.

Rückseite: VOT XX - MVLT XXX H // CONOB. Victoria steht in der Vorderansicht, den Kopf nach l. gewandt. Sie hält ein Langkreuz in ihrer r. Hand.

Kommentar: Honorius war der jüngere Sohn des Theodosius I. und der Flaccilla (geb. 9.9.384 n. Chr.). Am 23.1.393 n. Chr. erhielt er den Titel eines Augustus verliehen. Er folgte Theodosius am 17.1.395 n. Chr. im Alter von 10 Jahren auf den Thron des Weströmischen Reiches nach, konnte aber aufgrund seiner Jugend nie eigenständig die Regierung führen. Die Verantwortung hierfür lag in den Händes des Stilicho (ermordet 22.8.408 n. Chr.), dessen Töchter Maria (gest. 407/408 n. Chr.) er 398 bzw. Thermantia (408 n. Chr. und bald darauf verstoßen, gest. 415) heiratete. Honorius blieb kinderlos und ernannte den fähigen General Constantius (III.) im Februar 421 n. Chr. zum Augustus und präsumptiven Nachfolger, doch starb dieser bereits im September desselben Jahres. Die Nachfolge ging nun an Valentinianus (III.), den Sohn der Galla Placidia und des Constantius III. über. Honorius starb am 15.8.423 n. Chr. In seine Regierungszeit fällt die Eroberung Roms durch die Westgoten unter Alarich am 10.8.410 n. Chr.

Literatur: RIC X Nr. 219; K. Dahmen, Der Schatzfund von Klein Tromp in Ostpreußen (heute Trąbki Małe, Polen) Fundbeschreibung und -geschichte, Jahrbuch der Berliner Museen 2014, 75-90 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18213363


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