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Fliese mit einem schreitenden Fabeltier
  • Fliese mit einem schreitenden Fabeltier
  • Bodenfliese
  • zwischen 1253 und 1275
  • Historischer Standort: Stadion'scher Domherrenhof in Konstanz
  • Rot-gelber Ton, vertiefte Prägung, geringe Mörtelreste in Prägung. Kante: schräg. Oxidierend gebrannt.
  • Objektmaß: 13,8 x 13,9 x 3,5 cm
  • Ident.Nr. 1913,82 l
  • Sammlung: Kunstgewerbemuseum
  • © Foto: Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Andreas Paasch
Description
In einem Rahmen ein nach links schreitendes Fabeltier. Es ist von schlanker und hoch gestelzter Gestalt. Die Hinterläufe sind pferdeähnlich, die vorderen enden in breiten Quasten, ähnlich der Entenfüße. Die Brust ist nach vorn gewölbt und bildet den Schwung für den Hals. Der Kopf ist hunde- oder fuchsartig mit spitzen, nach hinten fliehenden Ohren. Aus dem geöffneten Maul kommt eine lange Zunge hervor, sie ragt zunächst geradlinig nach links, um dann in einem Schwung sich nach unten zu biegen und in einer dreiblättrigen Palmette zu enden. Von der Schulter geht ein dreieckig spitzer Flügel nach hinten ab. Unmittelbar hinter dem Steiß spaltet sich der Schweif auf: Der längere Teil führt zwischen den Beinen hinab und endet in einer Palmette, der kürzere Teil biegt nach oben links und endet in zwei Herzblattquasten.
Aus dem Stadionschen Domherrenhof in Konstanz.


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