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  • Schale (Gefäß)
  • 801 - 1100
    Datierung engl.: 9th - 11th century
  • Herkunft (Allgemein): Iran (Land)
    Herkunft (Allgemein): Afghanistan (Land)
  • Kupferlegierung, Zinn, gegossen, graviert/ziseliert, punziert
  • Höhe: 4,2 cm
    Durchmesser: 10,3 cm
    Gewicht: 154 g
  • Ident.Nr. I. 1989.116
  • 1989 Saeed Motamed (Kauf)
  • Sammlung: Museum für Islamische Kunst
  • © Foto: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  • Fotograf/in: Johannes Kramer
Description
Multimedia
Gegossene Schale aus einer Kupferlegierung und Zinn mit graviertem/ziseliertem und punziertem Dekor. Die weite Schale ist im Innern mit mehreren horizontalen Friesen verziert. Im Spiegel erscheint ein Kreis aus fünfzehn Buckeln mit winzigen punzierten Kreisaugen dazwischen. Daran schließt sich ein von zwei schmalen Doppelrillen eingefasster Kreisaugenfries an. Als Hauptfries folgen zwei Reihen eines Wabenmusters, ebenfalls mit winzigen Kreisaugen dazwischen und wiederum gefolgt von einem größeren Kreisaugenfries.
Auf der Außenseite sind am Rand unregelmäßige vertikale Rillen zu sehen; darunter zeichnen sich feine horizontale Rillen ab. Die Schale steht auf einem winzigen Standring.
Dekor mit Wabenmuster findet sich häufig auf der Außenseite von vorislamischen, sasanidischen Glasgefäßen, wo er eingeschliffen ist.


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